Dienstag, 16. Juli 2019

Klimaschutz ins Parlament






Völlig zurecht wird gefordert, dass aktiver Klimaschutz nicht nur auf kritische Konsument*innen abgewälzt werden darf. Völlig zurecht erwarten wir von verantwortlichen Politiker*innen die Schaffung von Rahmenbedingungen, die uns klimagerechtes Verhalten ermöglichen und vereinfachen. Nur: diese Politiker*innen müssen wir halt auch zu diesen Entscheidungen ermächtigen! Das heißt wir müssen die wählen, denen wir zutrauen, diese Rahmenbedingungen zu schaffen.

Die Krux ist, dass das Einleiten und Befördern der notwendigen Verhaltensänderung nicht selten mit wenig populären Entscheidungen verbunden ist. Wer so wie ich schon mal Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der Autobahn aus Klimaschutz- und Luftreinhaltungsgründen durchgesetzt hat oder auch Mittel aus der Naturschutzabgabe nicht mehr aufs Sparkonto legt, sondern in die Förderung von aktiven Klimaschutz setzt, weiß, dass der Gegenwind aus allen Richtungen kommen kann.

Aber wenn wir fordern und wollen, dass "die Politik" die notwendigen Regeln und Rahmenbedingungen für eine klimagerechte Zukunft schafft, dann sollten wir unser Kreuzerl bei der Partei machen, der wir am ehesten zutrauen, auch die unbequemen Notwendigkeiten zu benennen und durchzusetzen. Da gibt's nach meinen Erfahrungen nur eine seit Jahrzehnten glaubwürdige Option: Die Grüne Alternative!

Ich finde ja nicht, dass Klimaschutz "weh tun" muss, wie manch eineR aktuell so behauptet. Schmerzen muss es uns nicht bereiten, klimagerechter zu leben, aber unseren Lebensstil verändern müssen wir schon. Nur das kann auch sehr lustvoll und befreiend, gesundheitsförderlich und befriedigend sein. Und darin liegt unsere große Chance!

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