Freitag, 23. August 2013

Klimagemeinden wachsen




4 neue Gemeinden und 2 neue Betriebe sind diese Woche Mitglieder im Klimabündnis geworden. Die kriegen nicht nur eine schöne Urkunde und ein schönes Zusatzschild zur Ortstafel, sondern sie bekennen sich zu Klimazielen, bieten Fortbildungen an, viele bestellen Energiebeauftragte als niederschwellige Anlaufstelle für BürgerInnen und haben in ihren Gemeinden eigene Zuständige - das können BeamtInnen in der Gemeinde oder GemeinderätInnen sein. Ich freue mich darüber, dass bereits 58 Tiroler Gemeinden dem Klimaschutz besonderen Stellenwert einräumen. Die neuen Mitglieder sind quer durch unser Land verteilt: Neu in der Klimaschutz-Community sind Schwoich, Sillian, Silz und Zirl. 

Der Klimaschutz fängt bei der Vermeidung von Schadstoffen in der Luft an - in diesem Sinn ist das Verkehrsressort ein ganz entscheidender Player in der Klimaschutz-Politik: Denn wir gestalten mit der Frage, wie Menschen in Zukunft von A nach B kommen die Qualität der Tiroler Luft entscheidend mit - und die dicke Luft macht nicht Halt vor den Grenzen. In meinen Abteilung laufen im Moment die Prüfungen für Schadstoffvermeidungsmaßnahmen auf Hochtouren. Denn darum und nur darum geht es beim fixen Luft- und Lärm-100er, den wir auf der Autobahn einführen werden: Um die Gesundheit der Menschen, die entlang unserer Straßen leben. Für die brauchen wir ein Fahrverbot für Müll- und Schrott-Transporte durch unser Land. Und um das durchsetzen zu können, müssen auch die PKWs runter vom Gas.  

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